Wir freuen uns, dass Sie die "NEUE" Probstdorfer Homepage besuchen und laden Sie ein, sich über die vielfältigen Aktivitäten in unserem Dorf zu informieren.
Noch schränkt die Pandemie unser Leben und unsere kulturellen Aktivitäten ein. Unsere Geduld und Solidarität sind gefordert. Aber wir wissen, wie wir alle einen wesentlichen Beitrag leisten können.
Die vielen Testmöglichkeiten in unserem Bezirk (Dank an alle, die sich dafür engagieren!), diverse Maßnahmen und die Impfung lassen uns zu Recht auf Erleichterung hoffen. 
Unsere Vereine und Initiativen bleiben lebendig, planen und stehen teilweise schon in den "Startlöchern".
Das Millenniumsjahr 2021 - 1000 Jahre Probstdorf - bietet ein umfangreiches Programm, obwohl die ersten Termine Pandemie bedingt verschoben werden mussten. (Siehe Pfarre)
Auch die Sommerakademie ist bereits in Planung; ebenso Aktivitäten des Sportvereins u.a.m.
Herzlich, Ihr Kulturforum Probstdorf.at

SCHENKUNGSURKUNDE

Dorf, Pfarre und Kirche sind untrennbar miteinander verbunden. Im Jahre 1021, mit der Landschenkung Kaiser Heinrichs ll.  an das Kloster Weihenstephan begannen die Klosterbrüder mit dem Aufbau der Pfarre und der Kirche.  In den Straßennamen findet man höchste kirchliche Würdenträger.  Heuer, 2021 feiert Probstdorf seine erste urkundliche Erwähnung mit dem Namen Sachsengang.  Im 11. Jh. war unser Landstrich noch ein Inselteil der unregulierten Donau.(Der Name Sachsengang bedeutet Sachsen = die Deutschen, Gang = ein Wasserlauf/Arm.) 

 

Foto: Schenkungsurkunde.

Zur Übersetzung der Schenkungsurkunde

Foto: Schenkungsurkunde.

Übersetzung der Schenkungsurkunde


OSTERN

                              Ostermontag - Emmausgang

 

Eine Tradition die  man früher am Ostersonntag gepflegt hat. Die Gemeindebürger gingen die Gemeindegrenzen ab. In Probstdorf wanderte man zuletzt die Katastralgemeinde im Zuge der Sprotvereinwanderungen im Mai

1986 und Anfang der 2000er Jahre ab. In Mannsdorf Pflegt man diesen gemeinschaftlichen Ausgang noch heute.

 

Ein über 300 Jahte alter Stein an der Lobgrenze

 

     Ostermontag - Emmausgang  - christlicher Brauch

Der Emmausgang (teils auch Emmauspilgern[1]) ist ein christlicher Brauch, vor allem in Süddeutschland und in Österreich, aber auch in Ungarn (Bóly) in Erinnerung an den Gang der Jünger nach Emmaus, denen sich Jesus Christus unerkannt anschließt (Lk 24,13-29 EU). Ausgeführt wird der Emmausgang als ein geistlicher Gang mit Gebet und Gesang oder als ein besinnlicher Spaziergang am frühen Morgen des Ostermontags, der wegen des Tagesevangeliums regional auch „Emmaustag“ genannt wird.[2][3][4][5]

Abgeleitet davon ist der im Weinviertel bekannte Brauch der „Grean“ (von „ins Grüne gehen“), ein Treffen unter freiem Himmel oder Weinkellern mit Speis und Trank.[3][6]

 

Schlussstein im Altarraum der Kirche von Probstdorf

 

Zu Ostern (lateinisch pascha oder Festum paschale, von hebräisch פֶּסַח pésach) feiern die Christen das Fest der Auferstehung Jesu Christi.

Da Leiden, Sterben und Auferstehung Christi laut den Aussagen des Neuen Testamentes in eine Pessachwoche fielen, bestimmt der Termin dieses beweglichen jüdischen Hauptfestes auch das Osterdatum. Es wird über einen Lunisolarkalender bestimmt und fällt in der Westkirche immer auf den Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond, im gregorianischen Kalender also frühestens auf den 22. März und spätestens auf den 25. April. Danach richten sich auch die Daten der beweglichen Festtage des Osterfestkreises.

In der Alten Kirche wurde Ostern als Einheit von Leidensgedächtnis und Auferstehungsfeier in der Osternacht begangen („Vollpascha“). Ab dem 4. Jahrhundert wurde das höchste Fest im Kirchenjahr als Dreitagefeier (Triduum Sacrum oder Triduum paschale) historisierend entfaltet. Die Gottesdienste erstrecken sich seitdem in den meisten Liturgien von der Feier des letzten Abendmahls am Gründonnerstagabend – dem Vorabend des Karfreitags – über den Karsamstag, den Tag der Grabesruhe des Herrn, bis zum Anbruch der neuen Woche am Ostersonntag.

Karsamstag

 

Leben stärker als der Tod

Das eigentliche Osterfest ist vor dem Hintergrund der Pessach-Feier entstanden, mit dem die Juden den Auszug des Volkes Israel aus der Sklaverei Ägyptens feiern. Bereits im 6. Jahrhundert begann die Osterliturgie in den Abendstunden des Samstags. Zu Beginn der Feier werden zunächst Osterfeuer und Osterkerzen gesegnet. Das Feuer gilt dabei als Symbol für die Sonne, die erst Leben ermöglicht. Dann ruft die Gemeinde in sieben Lesungen aus dem Alten Testament die großen Stationen der Heilsgeschichte in Erinnerung.

Nirgends in der Bibel ist die Auferstehung "beschrieben". Es gibt aber die Erzählungen über Erscheinungen des auferstandenen Jesus, über die Auffindung des leeren Grabes und die Kunde eines Engels von der Auferstehung. Christen ist die Auferstehung Jesu Gewähr dafür, "dass am Ende das Leben über den Tod, die Wahrheit über die Lüge, die Gerechtigkeit über das Unrecht, die Liebe über den Hass und selbst den Tod siegen wird", wie es im deutschen Erwachsenen-Katechismus heißt.

Der Karsamstag ist der letzte Tag der Fastenzeit seit dem Aschermittwoch. Mit dem Ostersonntag beginnt die 50-tägige österliche Freudenzeit ("Osterzeit") bis Pfingsten.

 

Von Palmsonntag bis zur Osternacht: Die "Heilige Woche" - eine Woche voller Riten
Ostern fasst das Fundament des christlichen Glaubens zusammen, das Gedächtnis
an Leiden, Tod und Auferstehung Christi stellt den Höhepunkt des Kirchenjahres dar.
Ostern ist damit das wichtigste und höchste Fest der Christenheit.

 

Der erste Frühlingsvollmond

Ostern geht auf die früheste Zeit der Kirche zurück und ist das ritenreichste aller christlichen Feste. Seit dem Konzil von Nizäa wird Ostern alljährlich am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond gefeiert. Ostern liegt damit zwischen dem 22. März und dem 25. April. Da die orthodoxe Kirche der Kalenderreform unter Papst Gregor XIII. im Jahr 1582 nicht folgte, feiern Ost und West zumeist - und auch im Jahr 2013 - an unterschiedlichen Tagen.

 

Der Palmsonntag

 

Der Palmsonntag ist ein beweglicher Feiertag, der sich nach dem Osterfest richtet. Palmsonntag ist immer der Sonntag vor dem Ostersonntag. Dadurch ist er für viele auch arbeitsfrei und sowohl in der katholischen Kirche als "Dominica in Palmis de Passione Domini" als auch in der evangelischen als "Palmarum" bekannt. Beide Glaubensgemeinschaften feiern jedoch dasselbe Ereignis: den Einzug von Jesus Christus in Jerusalem. Der Palmsonntag leitet die Karwoche (auch "Passionswoche") ein, welche an den Tod und die Auferstehung Jesu erinnert.

Geschichte

Am Palmsonntag feiern die Christen den Einzug von Jesus Christus in die Stadt Jerusalem. Dem Neuen Testament zufolge ritt Jesus auf einem Esel durch das Stadttor, bejubelt von seinen Anhängern, welche ihre Kleider und Palmzweige auf der Straße ausbreiteten. Viele unter ihnen waren Pilger aus Galiläa, sie riefen ihm zu: "Hosanna dem Sohn Davids! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe".1

Brauchtum

Der Einzug in Jerusalem ist ein freudiges Fest, das heute noch mit zahlreichen Prozessionen und Brauchtümern begangen wird. Im Mittelpunkt steht die christliche Messe, die das Tor zur Osterfeier darstellt. Kennzeichnend für die Liturgie sind die Palmweihe und die Prozession in die Kirche.

Die Palmzweige sind ein wesentliches Symbol des Palmsonntags, wobei diese auf eine lange Tradition zurückgehen. Um das Jahr 400 gab es in Jerusalem Umzüge, bei denen Kinder Palm- und Olivenzweige trugen. Im Mittelalter wurde die Prozession um dramatische Elemente ausgeweitet.

Palmbuschen symbolisieren das Leben und sollen an Christus erinnern, sie bringen Segen für Haus und Flur und sollen vor Unwettern und Hagelschlag schützen. Schon in früheren Zeiten verehrte man Palmen als heilige Bäume.2 Palmzweige stehen für Sieg und Huldigung und werden künstlerisch aufbereitet: In Kärnten werden die Palmbuschen (Palmkätzchen) mit Buchs, Obst, Brezel oder Säckchen mit Saatgut verziert, in Niederösterreich werden lange Stangen getragen, die mit Buchs und ausgeblasenen Eiern, Maschen und Ketten verziert werden.3

Abhängig von der Region werden Palmzweige auch als "Palmbaum", "Weihpalm", "Palmstange", "Palmbeserl", "Bandlpalm", "Stanglpalm" oder "Krampenpalm" bezeichnet.4 In manchen Gegenden werden auch Fastenbrezel oder Äpfel als Dekoration verwendet. Die geweihten Palmbüsche sollen Segen bringen und dazu werden sie an einen besonderen Ort im Haus gestellt (meist in den sog. Herrgottswinkel).5 Mit den Resten des Palmbesens aus dem Vorjahr werden nicht nur Feuer gemacht, sondern sie werden auch beim Weihbrotbacken und beim Kochen des Weihfleisches verwendet.

Der Imkerbund kann der Tradition der Palmkätzchen allerdings nur wenig abgewinnen, denn das rigorose Abernten schadet leider den Bienen. Für eine gesunde Entwicklung der Bienenvölker ist die erste Bienennahrung (worunter die Palmkätzchen fallen) unumgänglich. Mit der Plünderung der Palmenbüsche wird den Bienen somit eine wichtige Nahrungsgrundlage genommen.6

Auch der Palmesel wurde zu einem wichtigen Symbol in den Bräuchen rund um den Palmsonntag, da Jesus nicht mit einem hohen Ross in Jerusalem einritt, sondern mit einem einfachen Esel. In vielen Messen erinnern an dieser Stelle Pfarrer und Priester gerne an die Einfachheit und Bescheidenheit, die in diesen Tagen wieder in den Mittelpunkt rücken soll. Heute wird der Palmesel entweder als Holzfigur bei der Prozession mitgeführt, wie in Hall und Thaur, aber auch echte Esel kommen zum Einsatz.7 Als Palmesel wird auch jenes Familienmitglied bezeichnet, das am Palmsonntag als letztes aufsteht.8

 

 

 

(Foto) - Ausstellung im Museum Orth über 2 Räume

 

Probstdorf – Insel Sachsengang ….

 

 

 



 

 

 

(Foto) - Ausstellung

im Museum Orth über 2 Räume

 

             Probstdorf – Insel Sachsengang ….

 

Schenkungsurkunde 1021,

     Besiedelung, Kirche, Krypta,

                         Karner. Ausgrabungen …

 

 

 

die Ausstellung läuft noch bis 29. Juni