Die Friedhöfe von Probstdorf

Seit ungefähr 1000 Jahren liegen Gräber  um -, und in der Pfarrkirche. Der romanische Bau der Kirche steht sogar auf Menschen die hier eingegraben wurden.  Die Toten wurden aus allen Dörfern, die zur Pfarre gehörten,  auch um den Friehof der Kirche beigesetzt. Doch später wurden die Gebeine wieder ausgegraben und in den Karner, und noch später, in die gotische Krypta (Unterkirche) geschlichtet.

 

Die Pfeiler der romanischen Kirche von Probstdorf,  wurden auf Gebeinen errichtet

... der romanische Karner wurde um 1100 gebaut ...

 

1771 vermerkte der Bischof bei der Visitation in der Probstdorfer Unterkirche, dass er so schön geschilchtete Gebeine im ganzen Dekanat noch nicht gesehen hat. Weiters wurde noch vermerkt, dass der Friedhof mit einer Mauer gegen weidendes Vieh besonder gut geschützt sei.

 

 

Der Ortsfriedhof Probstdorf wurde 1811, außerhalb des Ortes an sehr hoher Stelle (gegen Hochwasser*)

neu angelegt.

Die Mauer des alten Friedhofes um die Kirche, der sehr nahe der Schule stand, wurde niedergerissen

und damit die Ortsdurchfahrt verbreitert. Der Friedhof rund um die Kirche bestand ungefähr 800 Jahre

und wurde 1836 aufgelassen.

 

                                    ... alte Grabtafeln ...            Friedhofsmauer um die Kirche - Grabstein Propst Wittola

... die alten Grabtafeln und Grabsteine die an der Kirche und an dem alten Kirchenfriedhof stehen ...

 

Die Kirche bei der Renovierung 1956, bis 1996 hingen die Grabsteine vor den Grabstätten an der Kirchenwand.

So ist das Grab von Propst-Wittola neben der heutigen Kirche leicht zu finden.

Das letzte Stück der alten Friedhofsmauer (Kirche)mit Grabkreuzen vor der Renovierung 1995.

Diese Mauer säumt heute das Nachbargrundstück Heyberger, mit dem Kirchenplatz

... übergebliebenenes Steinkreuz mit Inschrift aus dem Friedhof um die Kirche ...

 

 

  26 Jahre nach Auflassung der Kirchenfriedhofes fand letztmals eine Bestattung statt.

( * Hochwasser  1862 ... der Friedhof  außerhalb des Ortes war vom Hochwasser abgeschnittten und überflutet.

 

 

...  als Pfarrer Simon Schwarz im Februar dieses Jahres verstarb, war kam Hochwasser (1862), und der Friedhof  außerhalb des Ortes nicht erreichbar war,   ... so wurde Pfarrer Schwarz als "Letzer" auf dem alten, aufgelassenen Friedhof vor der Kirche an der Seitenkapelle begraben. Eine Postkarte von 1930 zeigt den Grabstein und das Grabgitter an der Seitenkapelle.       ... welch ein christliches Zeichen, dass der "Letzte"  ein Pfarrer war ...

 


Der neue Friedhof von Probstdorf ab 1811

... die Friedhofsmauer von 1811 ...

... die neue Friedhofsmauer im Zugangsbereich von 1990...

... der letzte Weg führt auf den Friedhof ...

 

 ... der Himmel hatte an diesem Tag nur mehr Tränen,  Gertraude  RAIDL´ s  letzter Weg...

 

... auch die Asche von Pfarrer Dr.  Josef Maria Klima wurde 2017, in dem Pristergrab von Probstdorf, beigesetzt ...

... seltsame Zeichnungen auf unsern Gräbern, ... das ist feinster Sahara-Sand und etwas Regen (3.2022) ...

... endlich dürfen Blumen am Friedhof, - nicht nur in der Vase bühen ... (NATUR im GARTEN)....


Der Friedhof von Probstdorf ( Fotos von 1985 - 2021 )


Gräber um 1985

Friedhof Probstdorf um 1985 mit freier Sicht auf die Neuriss

Friedhof Probstdorf von oben im Juli 2019


Herr Josef Crepinko wurde in der Pfarrkirche Probstdorf eingesegnet und verabschiedet.

Unsere Anteilnahme gilt der Familie.

Mit seinen 102 Lebensjahren erlebte er mehr als 10% unserer 1000jährigen Pfarrgeschichte.

....  Gertraude  RAIDL´ s  letzter Weg ...

 

.... am Grab von Traude Raidl ...

 

... auf unsern Friedhof ruht ein großes Stück PROBSTDORER Kirchengeschichte ...

...  Friedhof Probstdorf, ein Ort der Ruhe und des Friedens ...

... wer ruht noch auf diesem Friedhof ...

 

 

... aus alten Erzählungen und Aufzeichnungen ...

               .... von Frau Reiter erzählt, und von Günther Schab auf Papier gebracht  ....

 

                       Der neue Friedhof wurde schon 1811 an der Westseite von Probstdorf anlegt.....!!!!!