1000 JAHRE PROBSTDORF  -  100 JAHRE NIEDERÖSTERREICH

Die Niederösterreichische Landeshymne  O Heimat, dich zu lieben  wurde am 12. Dezember 1965 vom niederösterreichischen Landtag im Rahmen einer Festsitzung zum Gedenken an die erste Landtagssitzung

nach dem Zweiten Weltkrieg beschlossen.
Der Text stammt von Franz Karl Ginzkey, die Melodie von Ludwig van Beethoven, welcher sie als Bundeslied

für Chor und sechs Blasinstrumente, im geselligen Kreise zu singen (Op. 122)

 

                     Die Geschichte Niederösterreich - FOLGE 1


... Niederösterreich, das Land unter der Enns,

das Kronland Niederösterreich, unter den Nazis

Niederdonnau und dann wieder

Niederösterreich

Unser  WAPPEN

Mauerkrone statt Erzherzogshut

 

Das 1804 eingeführte Wappen hatte als Zier den österreichischen Erzherzogshut gezeigt,
                                          und alle fünf Adler hatten nach heraldisch rechts gesehen.

 

 1979 zeigt das NÖ Landeswappen in Blau fünf goldene Adler in der Anordnung 2 - 2 - 1,

wobei die paarweise gestellten Adler die Köpfe einander zugewandt haben,

während der unten allein stehende Vogel nach heraldisch rechts sieht.

Als Zier trägt das Wappen eine goldene Mauerkrone mit drei Zinnen.
Die Festlegung in dieser Form erfolgte in einer Landtagssitzung am

30. November 1920.

 

 

                     Die Geschichte Niederösterreich - FOLGE 2


Am 1. Jänner 1922 trennen sich Wien und Niederösterreich einvernehmlich

Mit 1. Jänner 1922 trat die Trennung Niederösterreichs und Wiens in Kraft, die am 29. Dezember 1921 beschlossen worden war. Die Gründe dafür waren vielfältig und der „Trennungsschmerz“ begleitete beide Bundesländer lange. Die Trennung hatte sich schon lange vor 1922 abgezeichnet und war eng verbunden mit den historischen Ereignissen dieser Zeit.

 

Der Prozess war von zähen Verhandlungen und einem erbitterten Kulturkampf zwischen dem

„Wasserkopf Wien“ und dem christlichsozialen Rest-Österreich begleitet.

 

Das größte Bundesland trennt sich zwei Teile. Wien steigt zu einem eigenen Bundesland auf. Die Wiener Sozialdemokraten wollten mögliche Einsprüche des Landes Niederösterreich los werden, genauso wie die niederösterreichischen Christlichsozialen, mit ihrem Machtzentrum Bauernbund, darauf fokussiert waren,

dass bei einer Trennung ihre relative Mehrheit im Land unangefochten war.

 

 

                     Die Geschichte Niederösterreich - FOLGE 3


NÖ  von 800 - 996  OSTARRICHI

Österreich / osterrichi  entsteht in Niederösterreich am 1. November 996 ...

... zwischen Bayern und Magyaren ...

Die älteste bekannte schriftliche Nennung des Namens „Ostarrichi“, aus dem der spätere Name für Österreich entstanden ist, stammt vom 1. November 996 aus der Schenkungs-Urkunde des römisch-deutschen Kaisers Ottos III. gerichtet an den Bischof von Freising Gottschalk von Hagenau.

 

Angesichts der neuerlichen bairischen Landnahme in der damaligen Grenzregion zum Magyarenreich, auf dem Gebiet der nach der Niederlage von Pressburg 907 verlorengegangenen Awarenmark als Teil der ersten Marchia orientalis, nicht genau bekannt. Die Markgrafschaft Ostarrichi umfasste wenige Jahrzehnte nach der Jahrtausendwende auch weitere Gebiete oberhalb und unterhalb der Enns.

 1156 wurde die Mark Österreich vom Herzogtum Baiern abgetrennt, selbst zum Herzogtum erhoben.


NÖ  von 1136 - 1278  Rudolf von Habsburg siegt am Marchfeld

... Ottokars Glück und Ende auf dem Marchfeld ...

NÖ  von 1349 - 1550   von der Pest bis zu Martin Luther


NÖ  von 1136 - 1278  Rudolf von Habsburg siegt am Marchfeld

NÖ  von 800 - 996  OSTARRICHI

  von 1550 - 1918  vom 30.jährigen Krieg bis zum Ende der Habsburger

NÖ  von 1550 - 1918  vom 30.jährigen Krieg bis zum Ende der Habsburger


Die Farbe des Wappenzeichens, der Adler (Gelb), die Grundfarbe (Blau). Dies blieb so, bis die Landesverfassung von 1934 Blau und Gelb wiedereinführte.

 

1945 wurde die Landesverfassung von 1930 wieder in Kraft gesetzt, wodurch die Landesfarben wieder zu Gelb-Blau mutierten. 1954  wurden die Farben vom Landtag wieder in Blau-Gelb geändert.

Die Niederösterreichische Landeshymne  O Heimat, dich zu lieben  wurde am 12. Dezember 1965 vom niederösterreichischen Landtag im Rahmen einer Festsitzung zum Gedenken an die erste Landtagssitzung

nach dem Zweiten Weltkrieg beschlossen.
Der Text stammt von Franz Karl Ginzkey, die Melodie von Ludwig van Beethoven, welcher sie als Bundeslied

für Chor und sechs Blasinstrumente, im geselligen Kreise zu singen (Op. 122)

Religion war ein bestimmendes Thema im Kulturkampf zwischen der Sozialdemokratie und den Christlichsozialen, auch in den Wahlkämpfen. Plakat von Michael Biró, 1920, Wienbibliothek im Rathaus, Plakatsammlung

 

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Evangelische Kirche

 

 

Herkunft

Die Evangelische Kirche ist ein Teil der allumfassenden, weltweiten Kirche Jesu Christi, die in der Heiligen Schrift und in den Bekenntnissen der frühen Christen (Apostolisches Glaubensbekenntnis) ihre wesentliche Grundlage hat. Dieses in der Reformzeit der Kirche im 16. Jahrhundert wieder besonders betonte Fundament der christlichen Kirche führte schließlich nicht zu einer Reform der ganzen Kirche, sondern zur Trennung der damaligen westlichen Kirche in eine römisch-katholische Kirche und in eine evangelische Kirche.

 

Im Zeitraffer - Evangelisch in Niederösterreich

Römerzeit: Erste Christen in Niederösterreich

1517 Durch Adelige, Handwerker und Studenten kommen die Grundsätze der Reform der Kirche schon bald nach der Veröffentlichung der 95 Thesen im Jahr 1517 durch Martin Luther nach Niederösterreich.

1568 Kaiser Maximillian II. gewährt den ober- und niederösterreichischen adeligen Ständen in mündlicher Form die "Religionskonzession": Erlaubnis, in ihren Schlössern und Kirchen evangelische Gottesdienste zu halten.

1627 Ausweisung aller evangelischer Schulmeister und Prediger und Verpflichtung aller evangelischen Adeligen, nur mehr katholische Priester auf ihre Lehenspfarren zu präsentieren (landesfürstliche Patente).

 


Die erste Stück Eisenbahn im damaligen Kaisertum Österreich, war die

Nordbahn im Marchfeld NÖ,

von Floridsdorf bis Deutsch Wagram,  und wurde am 23. November 1837 eröffnet.

 

1837   am 17. November verkehrte erstmals in Österreich ein Dampfzug. Die Lokomotive „Austria“ gebaut bei Robert Stephenson in England, führte den Eröffnungszug der Kaiser Ferdinands-Nordbahn von Floridsdorf (die Eingemeindung in die Stadt Wien erfolgte 1905) nach Deutsch Wagram. Ein Modell dieser Garnitur ist im Technischen Museum in Wien zu sehen.

 

War die Länge des Semmering-Haupttunnels mit 1430 Metern um 1850 noch eine Herausforderung, so wagte man sich 30 Jahre später schon an den 10.259 Meter langen Arlbergtunnel. Der neue Semmering-Basistunnel sollte 27,3 Kilometer lang werden. Auch der Brückenbau wurde immer kühner, wovon man sich im Technischen Museum Wien an diversen Modellen selbst überzeugen kann.

 

1854 in NÖ  Die Semmeringbahn ist eine Teilstrecke der Südbahn in Österreich. Sie verläuft von Gloggnitz über den Semmering nach Mürzzuschlag. Sie war die erste normalspurige Gebirgsbahn Europas, wurde von Carl von Ghega geplant und 1854 eröffnet. Strecke und Lokomotivbau der Semmeringbahn gelten als Meilensteine der Eisenbahngeschichte. Seit 1998 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.

 


Hans Kudlich

 

Als Sohn eines robotpflichtigen Bauern hatte er neben der Durchsetzung der demokratischen Freiheits- und Verfassungsrechte schon früh und sehr konkret die Abschaffung der bäuerlichen Erbuntertänigkeit einschließlich der Verpflichtung zur Robot im Auge.

Am 13. März 1848 nahm Hans Kudlich in Wien an der berühmten Demonstration vor dem Niederösterreichischen Landhaus teil, in dessen Innenhof heute eine Gedenktafel an ihn erinnert. Es war der Beginn der März-Revolution. Bei der Auflösung der Demonstration durch das Militär erhielt Kudlich einen Bajonettstich in die rechte Hand. Er galt nun als Märtyrer für die Freiheit. Er verließ Wien, um sich daheim gesund pflegen zu lassen und geriet dort in die aktive Politik, nämlich in die Vorbereitung der Wahl des Österreichischen Reichstages. Er wurde im Wahlkreis Bennisch von den Delegierten im dritten Wahlgang, in einer Stichwahl, gegen den tschechischen Kandidaten Mitschka in den Reichstag gewählt.

Noch als sich das neu gewählte Parlament in Wien mit der Geschäftsordnung befasste, hat Hans am 24. Juli 1848, als jüngster Abgeordneter des Österreichischen Reichstages, den Antrag auf Befreiung der Bauern von Zehent, Robot und allen Untertänigkeitsverhältnissen gestellt. Sein schriftlicher Antrag lautete:

„Die hohe Reichsversammlung möge erklären:
Von nun an ist das Untertänigkeitsverhältnis samt allen daraus entsprungenen Rechten und Pflichten aufgehoben, vorbehaltlich der Bestimmungen, ob und wie eine Entschädigung zu leisten sei."

 

Im September 1848 wird ein kaiserliches Patent erlassen, das die Befreiung der Bauern von ihren Grundherren festschreibt. In vielen anderen Ländern war diese Abhängigkeit bereits abgeschafft worden, nun sollten auch in Österreich die Bauern ihre Freiheit erlangen. Der Antrag dazu war im ersten österreichischen Parlament gestellt worden - dem im Sommer 1848 gegründeten Reichstag.

Als Held der Bauern gilt der Jurist Hans Kudlich (1823-1917) Er schließt sich als junger Jurist im März 1848 der Revolution an und wird mit 25 Jahren der jüngste Abgeordnete des Reichstags. Wenige Tage nach dessen Eröffnung formuliert er seinen Antrag zur Grundentlastung der Bauern. Die sogenannte Bauernbefreiung gilt als der große Erfolg der Revolution von 1848. Während viele Errungenschaften nach der Niederschlagung der Revolution von 1848 wieder rückgängig gemacht wurden, blieb die Grundentlastung für die Bauern bestehen.

Doch mit der Bauernbefreiung waren einige Konsequenzen verbunden: Wer sollte nun die bisherigen Aufgaben der Grundherrschaft übernehmen, die lokale Gerichtsbarkeit, die Verwaltung, die öffentliche Sicherheit? Eine Folge waren die Selbstverwaltung der Gemeinden und die Gründung einer Gendarmerie.


Revolution 1884

Die Revolution von 1848/1849 in Österreich war Bestandteil der bürgerlich-demokratisch motivierten Revolutionen von 1848/1849, die einen großen Teil Mitteleuropas erfassten.

Die Märzrevolution (13./14. März 1848) wurde vom Bürgertum getragen (Ausbruch im Niederösterreichischen Landhaus, erste Todesopfer, Zerstörung von Fabriken, Rücktritt Metternichs, Bildung der Nationalgarde, Gewährung der Pressefreiheit, Zusage einer Parlament

 

März- und Mairevolution

 

 

Grundriss des Denkmals für die Opfer der Märzrevolution (1889).

 

Die Märzrevolution (13./14. März 1848) wurde vom Bürgertum getragen (Ausbruch im Niederösterreichischen Landhaus, erste Todesopfer, Zerstörung von Fabriken, Rücktritt Metternichs, Bildung der Nationalgarde, Gewährung der Pressefreiheit, Zusage einer Parlamentarischen Verfassung). Die Mairevolution (25./26. Mai) wurde von Studenten getragen (erzwungene Rücknahme der Auflösung der Akademischen Legion, Änderung der Wahlordnung für den Reichstag [sub 2], Barrikadenbau). Kaiser Ferdinand I. und sein Hof verließen Wien am 17. Mai, kehrten jedoch am 12. August aus Innsbruck zurück.

 

Oktoberrevolution

Das Ende der Wiener Revolution wurde durch die Verquickung mit der politischen Entwicklung in Ungarn eingeleitet. Dort gab es ab 11. April 1848 einen gewählten Reichstag und eine verantwortliche Regierung (Ministerpräsident Graf Batthyány, Finanzminister Kossuth), deren Hinwirken auf zunehmende Eigenständigkeit im Rahmen der Gesamtmonarchie zielte. Der Wiener Hof setzte dem als Druckmittel die Begünstigung des Banus Jellačić entgegen, der eine Loslösung Kroatiens von Ungarn anstrebte. Jellačić fiel mit seinen Truppen am 11. September in Ungarn ein, woraufhin am 15. September ein Landesverteidigungsrat (Vorsitzender Kossuth) gebildet wurde. Der Wiener Hof ernannte am 25. September Graf Majlath zum Statthalter und Graf Lamberg zum militärischen Oberbefehlshaber in Ungarn; letzterer wurde am 28. September in Buda ermordet;

 


Evangelisch in Niederösterreich

 

1627 Ausweisung aller evangelischer Schulmeister und Prediger und Verpflichtung aller evangelischen Adeligen, nur mehr katholische Priester auf ihre Lehenspfarren zu präsentieren (landesfürstliche Patente).

Die erste Stück Eisenbahn im damaligen Kaisertum Österreich, war die

Nordbahn im Marchfeld NÖ,

von Floridsdorf bis Deutsch Wagram,  und wurde am 23. November 1837 eröffnet.

 

1837   am 17. November verkehrte erstmals in Österreich ein Dampfzug. Die Lokomotive „Austria“ gebaut bei Robert Stephenson in England, führte den Eröffnungszug der Kaiser Ferdinands-Nordbahn von Floridsdorf (die Eingemeindung in die Stadt Wien erfolgte 1905) nach Deutsch Wagram. Ein Modell dieser Garnitur ist im Technischen Museum in Wien zu sehen.

Der Kaiserliche Hofzug in Kopfstetten wartet auf die Familie von Kaiser Karl, die von Schloss Eckartsau kommen

 

Der Hofzug, der nächts Eckartsau gelegen Bahnstation Kopfstetten mit englischer Besatzungsmannschaft

vor der Abreise der Kaiserlichen Familie Karls ins Exil, in die Schweiz. Das klein gewordene Gefolge von Kaiser Karls waren vier Autos. Am 23. März 1919 gegen 19 Uhr führ der Zug durchs Marchfeld, NÖ und Wien Richtung Schweiz.