Probstdorf - wissenswertes  

 Grundwasser - Abwasser - Kapellen - Bildstöcke - Wegkreuze - Kriegerdenkmal - Schwemme - Fadenbach ...


Die Probstdorfer Schwemm im Frühjahr 2011

 

Grundwasser         

 

 

Grundwasser - Der Grundwasserstrom in Probstdorf bewegt sich von Nord-west nach Süd-ost.

Die Bewegung beträgt ungefähr 2 - 5 Meter pro Tag. Durch die Eintiefung der Donau und den

hohe Wasserverbrauch der Feldberegungen in trockenen Jahren, sinkt der Grundwasserspiegel

über die Jahre beträchtlich. Bei hohen Grundwasserständen, wie etwar 2011, ist auch Wasser in

der Schwemm und in der Langerlacke zu finden.

 

 

Probstdorf hat keine öffentliche Wasseranbindung, sondern nur Hausbrunnen. Da die Wassergüte zum Glück sehr gut ist, und die Nitratwerte in  Probstdorf , doch besser sind,als in den umgebenten Dörfern mit Ortswasserleitung, ist es zur Zeit nicht notwendig, für eine Anbindung zu sorgen. Durch die lückenlose Kanalisationsanbindung seit 2002 sollte das Wasser in Zukunft noch besser werden.

 

Die Regelmäßigen Tests (2x im Jahr), der Standorte, NÖ-Landeskindergarten, Gasthaus Heeberger, Bäckerei Söser, und Bauernladen Fam. Radl spiegeln diese Güte wieder. Der einzige Schönheitsfehler ist der hohe Kalkgehalt- , also die  Wasserhärte (bis über 30).

 

Grundwasserqualität:

Die Wasserqualität des niederösterreichischen Grundwassers wird regelmäßig überprüft. Grundlage dafür sind das Wasserrechtsgesetz und die Gewässerzustandsüberwachungsverordnung (GZÜV), die eine flächendeckende, überblicksweise Überwachung vorsehen.

 

 Feuerwehrbrunnen ehem. Herrschaftsbrunnen, vor dem Hofer-Platzl 2006

Inzwischen mit Steigrohr versehen und mit Rollschotter zugeschüttet

 

An insgesamt 460 Messstellen (Brunnen, Sonden und Quellen) werden in regelmäßigen Abständen Proben entnommen und auf eine Vielzahl von Inhaltsstoffen (z.B.: Nitrat, Eisen, Chlorid, Phosphat, Sulfat; Pflanzenschutzmittel) untersucht.

 

 

Die Messstellen (siehe Karte „Grundwassermessstellen") ergeben ein Netz, mit dessen Hilfe die Qualität des Grundwassers in den 25 Grundwasserkörpern und Gruppen von Grundwasserkörpern systematisch erfasst und anhand von spezifischen Schwellenwerten der Qualitätszielverordnung Chemie Grundwasser (z:B.: Nitrat: 45 mg/l; Chlorid: 180 mg/l) beurteilt werden können.

 

Werden Schwellenwerte in einem Grundwasserkörper wiederholt überschritten, sind Maßnahmen zur Verbesserung der Grundwasserqualität zu setzen, damit es langfristig zu keinen Überschreitungen von Grenzwerten kommt.

 

 

In weiten Teilen Niederösterreichs kann das Grundwasser ohne aufwendige Aufbereitungsmaßnahmen als Trinkwasser verwendet werden. Nur die Grundwassergebiete „Marchfeld" und „Südliches Wiener Becken - Ostrand" sind derzeit aufgrund von Nitratbelastungen als voraussichtliche Maßnahmengebiete einzustufen.

 

Über Messdaten einzelner Messstellen können Sie sich auf der Homepage des Umweltbundesamtes  informieren.


 

Abwasser     

 

 

Abwasser - Probstdorf wurde 2001 an den Abwasserkanalisation der Großgemeinede Angeschlossen.

Die Zentralkläranlage Groß-Enzersdorf wurde 1991 als modernste und erste vollbiologische Kläranlage

in Betrieb genommen. Die Kläranlage Groß-Enzersdorf finden Sie am äußersten Rand Groß-Enzersdorfs,

kurz vor Beginn des Nationalparks am Heinrich Lohr Weg. Sie leistet dort vielerseits unbemerkt wichtige

und umfangreiche Dienste - und das nicht nur für die Groß-Enzersdorfer.

 

 


 

 

Die Schwemm

 

 

Die Schwemme, ein ehemaliger Donauarm, die Verbindung vom Stadler Arm zum Fadenbach.

Um 1800 wurde er von oben her abgetrennt, und wird nur mehr vom Grundwasser gespeist.

 

Die Bauern nutzten früher diese Wasserflächen zur Pferdewäsche (Roßschwemm) und als Gänseteich, an denen meist Kinder (die Gänseliesl), den hauseigenen Bestand an Federvieh

hüten mussten.  Der Fischfang war nur mehr mäßig ertragreich.

 

 

 

Die Standorte der ehemaligen Dorfteiche sind heute meist zugeschüttet

und verbaut, sowie der Kinderspielplatz steht heute auf der ehem. kleinen

Schwemm und wurde mit Aushub und Hausmüll zugeschüttet. Mit den

fehlenten Teichen auch die Gänse aus den Dörfern verschwunden.

 

 

Wie auf dieser Darstellung zu sehen ist mußte auch der junge Michael Baran, für den

Bauern Babitsch, Probstdorf Nr 38, Pferdewaschen (aus eigener Erzählung)

 

 

1967 fand in der Schwemme noch ein Waschdrogrennen Statt. Im Hintergrund gibt

es schon eine Trennung per Steg zwischen großer und kleiner Schwemm.

Am Foto, rechts Josef Rosar und links Kurt Jurkowitsch.

 

Die Probstdorfer Schwemme ist ein Naturrefugium ersten Ranges, wenn

Wasser vorhanden ist. Frösche, Kröten, Unken, Fische, Reiher, Fledermäuse

und sogar ein Biber wurde schon gesichtet. (Das aber funktionier leider nur

mehr bei höhern Grundwasser wie von 1996 - 2011. 

 

 

In kalten Wintern läuft hier die Bevölkerung Eis. (Jänner 2011)

 

 

2014  Von der Zille aus, macht Patrick Michner wissenschaftliche Studien für die BOKU.

 


 

 

Rund um die Schwemm                     

 

Früher wurden gegenüber dem Strnadhaus ( Much)  auch Lehmziegeln

in Form gepresst und getrocknent.  Bis vor 1900 verwendete man noch

Lehmziegel.

 

 

Der heutige Fußballplatz war einst der Krautgarten. Kraut wurde gehobel

und eingelegt. Es war das Gemüse mit dem man über dem Winter gekom-

men ist.

Dieser Krautgarten war rundum eingeplankt, zum Schutz gegen

Weidevieh.  1959 entstand hier der Fußballplatz.  Foto um 1960

 

1975 Der Plan des Sportvereins Probstdorf mit dem Gelände der Schwemm.

Mann wollte die Schwemme zuschütten und drei Tennisplätze errichten.


    

     Die Langerlacke, früher Selitschlacke 

    

 

Die Langerlacke liegt am Beginn des Lehenweges und war früher ein Teil des

Schindergarbens.  (Der Schindergaben verläuft in den Gärten der Häuser des

Lehenweges). Der obere Teil des Ortes entwässert über den Regenwasser-

kanalsystem, in dieses Gewässer.

 

 

Durch die laufende Verkleinerung, durch zuschütten in den vergangeren

Jahrzehnten, verschlammt die Lacke zusehens immer mehr, und muss

deshalb von Zeit zu Zeit ausgebaggert werden.

 


 

Fadenbach                        

                 

Die Faden in der untern Au Probstdorf

 

Die Faden, auch Fadenbach, ist ein ehemaliger Seitenarm bzw. Altwasser der unregulierten Donau,

dessen Verlauf streckenweise den Nationalpark Donau-Auen nördlich begrenzt.

 

Der Fadenbach beginnt in der Lobau  und verläuft über Groß-Enzersdorf mit den Katastralgemeinden Mühlleiten und Schönau an der Donau, Mannsdorf an der Donau, Orth an der Donau, Eckartsau mit den Katastralgemeinden Eckartsau, Wagram an der Donau und Witzelsdorf, und endet in Engelhartstetten in der Katastralgemeinde Stopfenreuth.

 

Im Zuge der Wiener Donauregulierung im Jahre 1870 wurde der Fadenbach abgeschnitten und damit seiner Quelle beraubt. Nach der Wiener Pforte verlief der linksufrige nördliche Rand der Donau über die Schwarze Lacke in Jedlesee, wo am Beginn der ehemaligen Lacke der Anfang des Marchfeldkanals errichtet wurde.

 

 

 

Der Fadenbach beginnt in der Lobau  und verläuft über Groß-Enzersdorf mit den Katastralgemeinden Mühlleiten und Schönau an der Donau, Mannsdorf an der Donau, Orth an der Donau, Eckartsau mit den Katastralgemeinden Eckartsau, Wagram an der Donau und Witzelsdorf, und endet in Engelhartstetten in der Katastralgemeinde Stopfenreuth.

 

Die Revitalisierung des Fadenbaches und die Vernetzung der zerstückelten Gewässer ist ein langfristiges Projekt der betroffenen Gemeinden mit dem Nationalpark Donau-Auen und den Österreichischen Bundesforsten.

 


  

  Probstdorfer - Faden - AU                             

                 

Die Fadenbachau liegt 2 Km südlich von Probstdorf. Die Schönauerstraße teilt die Obere

und Untere Au in zwei ungleiche Hälften. OBEN und UNTEN, kommt von der Flußrichtung

des Fadenbaches und der Donau.

 

 

Die obere Au hat besteht aus dem Auwald und um den Fadenbach und zwei kleinen Wiesen.

Die untere Au ist der größere Teil mit Wiesen und Feldern (Bruckfeld - ehem. Brücke)

und schließt nahtlos an den Matzneusiedler Au-Teil (ehem. Baronau) an.

 

 

Warum  AU und nicht WALD                              

 

Auwald (Wasserwald) bezeichnet eine natürliche Pflanzengesellschaft entlang von Bächen und Flüssen.

Auwälder sind Waldgesellschaften, die von Überschwemmungen und hohen Grundwasserpegeln stark

beeinflusst werden. Die vorkommenden Baumgesellschaften sind Weichholzarten wie Weiden, Pappeln

und Grauerlen. Diese können langen Hochwässerständen, schadlos im Wasser verharren.

 

 

 

Fadenbachau mit Hirschenwinkel und Bruckfeld

 

Die Fadenbachau ist seit der Donauregulierung vom Fluß abgeschnitten und nur mehr die Grundwasser-

systeme kommuniziert miteinander. Dynamik und regelmäßige Überflutungen fehlen, und somit wurde

aus der Weichholzau ein Wald der sich mit der Zeit, zu einer Hartholzau wandelt. 

Doch wir sagen noch immer, ... wir gehen in die Au  Mairaucher suchen.

 

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Möchte man Morcheln finden, sollte man lichte AUwälder mit Eschen, Erlen, Pappeln und Weiden,

Fluss- und Bachufer, Waldränder und Hecken absuchen. Die besten Changen bestehen an lichten

Waldrändern in der pannonischen Fauna und Flora im Marchfeld, wie in den Fadenbauch- und

Donauauen.

 

 

...  man geht noch immer in die AU zum Schneeglöckchen brocken, zum Morcheln (Mairaucher) suchen,

... wir wüschen euch einen schönen Spatziergang, seit bitte leise, das Wild wird es euch danken.

 

 

Ausser die Fadenbachau gibt es noch kleine Auwaldstücke wie im Norden von Probstdorf am

oberen Weisswassergraben gegen Wittau, und neben dem Friedhof, wo auch noch ein paar

Silberpappeln stehen. Ein paar Baumpflanzstücke gegen Franzensdorf auf der alten Schottergube,

sowie am Biotop in Richtung Andlersdorf, und entlang der Lob (Grenzweg) gibt es auch noch Bäume.

 

Ein sehr kleines, unscheinbares, aber interessantes Auwaldstück steht neben dem Kinderspiel-

platz. Das besondere daran ist, dass man hier die selterne Ulme ( Ruste - Rüster) finden.

 

 

Die Schwemme 1941, die kleine Rustenau am linken Bildrand gab es schon. Im Wasser der kleinen

Schwemm befindet sich heute der Kinderspielplatz,  und auf der linken Seite die SV-Hütte.

 


    Kapellen, Bildstöcke und Wegkreuze                              

                 

 

In der Karte von 1790 waren alle vorhandernen Kapellen und Bildstöcke

schon eingezeichnet. Beim Ausgang der Jubiläumstraße waren sogar zwei

Bildstöcke eingezeichnet.

 

 

Die Markuskapelle (Weninger Kapelle)

 

Die Markuskapelle (Weninger-Kapelle)

 

Die Markuskapelle wurde 1892 erbaut und gestiftet von Rosalia Weninger und

stand bis 1990 ganz nahe an der Bundesstraße 3, neben der Einfahrt zur Peifer-

siedlung, auf der linken Seite.

 

Markuskapelle alt und neu

Hr. Walter Slavik, ein Enkel von Frau Weninger errichtete auf den neuen Standort,

nahe der Probstdorfer Schwemme (ruhigen Ort )in den 1980er Jahren die neue Kapelle.

Diese neue Kapelle wurde Originalgetreu, mit den alten Beschlägen, nachgebaut und

wieder dem hl. Markus geweiht. Hier wird jährlich die Markusprozession im April 

abgehalten.

 

Der Landschaftswandel um die Kapelle hält weiter an.  Nach 2005 wurde vor der Kaplle

am ehem. Spitz die Ersatzpflanzung für die Rodung die beim Kindergarten Weidling

stattgefunden hatte, hier gepflanzt.  2020 wurde die Ersatzpflanzung wieder gerodet

das Feuerwehrhaus davor gestellt.

 

Die Kapelle der hl. Familie                     

 

 

Die zweite Kapelle in Probstdorf steht außerhalb des Ortes, am sogenannten Kapellenweg,

dem Grenzweg mit Wittau auf  der Seite von Probstdorf.

 

 

Jedes Jahr beginnt hier das Erntedankfest am ersten Oktobersonntag im Jahr. Diese Kapelle

ist der hl. Familie geweiht und wird von der Famile Tödling- Weiß  betreut.

 

 

Im Jahre 1991 wurde die Tür aufgebrochen und die steinene Statue der "Heiligen Familie"

gestollen. Bis zum heutigen Datum ist sie abgängig. Am Tag der Erntedankprozession wird

von der Familie Tödling - Weiß eine neue Holzstatue aufgestellt und übers Jahr hinweg

schmückt ein hözernes Kreuz die Kapelle.

 

 

 

Die Baron - Kapelle - heute Zehetbauer                           

 

Diese  Kapelle steht auf der Hauptstraße B3 in Richtung Mannsdorf. Zugehörig zum

Matzneusieler Hof. Die Kapelle wurde von der Familie Zehetbauer renoviert und betreut.

 

Frau Frank (Probstd.) erzählte, dass zu Barons Zeiten, die slvakischen Saisonarbeiter, 

vor- und nach dem Tagwerk,  hierher kamen und gemeinsam beteten und sangen.

 


 

  Bildstöck - Schönauerstraße - Franz Strnad

Leider ist die Geschichte des  Bildstock nicht bekannt. Die Einmeiselung F ST steht für

Franz Strnad im Jahre 1826. Dieser Bildstock steht vor dem Haus der Famile

Much - Strnad auf der Schönauerstraße.

 

        Bildstöck - Jubiläumsstraße - Ausfahrt

 

                    Wegkreuze - Das Ederkreuz

Das Ederkreuz steht an der Schönauerstraße, am Ende des sogenannten Spitzes  1960.

Im Vordergrund beten die Neumannmädchen, Elfi und Hannerl, und im hintergrund,

am heutigen Fußballplatz steht ein Maisfeld, damals ein Pachtacker der Fam. Moschunk .

Leider wissen wir nicht warum-, und  von wo her, der Name "Ederkreuz" rührt.

Dieses "Ederkreuz" wurde durch den Lauf der Zeit, durch mehrere notwendige Reovierungen

und die ständige Veränderung des Umfeldes, erhielt es immer wieder ein neues Gesicht

 

1975 Renovierte dieses Kreuz Franz Schod aus Probstdorf Nr. 124 und hinterlies seine Spuren

mit einem Fläschchen hinter dem Kreuz mit einem 5 Groschenstück aus dem Jahre 1973 und

einem Zettel: Renoviert von Franz Schod, 15. 7. 1975 / Bürgermeister Haunold. 

Eine Einheimische (90zigjährige) kennen dieses  Kreuz nur unter Ederkreuz.

 

 

Das Ederkreuz im Frühjahr 1987, noch freistehend, aber schon mit der Durchfahr

im Acker, neben dem Kreuz, von der Halle Gill her.

Ederkreuz 2021, wird von der Fam. Zachatnitzek je nach Jahrezeit

immer neu geschmückt.

 

1998 Renovierte die Familie Alfred, Annemarie, Sabine Zachatnitzek 

das Kreuz.

2008 Renovierte die Familie Zachatnitzek  ein  2. Mal das Kreuz.

Die Familie Zachatnitzek ist wohnhaft in Schönau Oberer Auweg.

 

Neuerster Stand zum Wissen vom Ederkreuz ( 3. Juni 2021 )

(Aus dem Sterbebuch der Pfarre Probstdorf 1899-1938)

Das Kreuz steht für Gregor Eder geboren 22. April 1859

und starb auf der Straße von Probstdorf nach Schönau

am 23. Dezember 1901. Gregor Eder war 42 Jahre alt und

wurde am Friedhof in Probstdorf begraben.

 


 

        Hayszankreuz nahe der Saatzucht

Dieses Unfallkreuz für Christian Hayszan, stand  kurz nach der Ausfahrt der Probstdorfer

Saatzucht in Richtung Mannsdorf. Der Junge Mann aus Wittau verunglückte mit seinem

Auto, auf diesem sehr gefährlichen Straßenabschnitt. Seine Elter pflegten und schmückten

das Kreuz, mehr als 20 Jahre, doch weitere Autounfälle an dieser Stelle, zerstörten 2 mal

das Kreuz. Danach gab  die Familie Hayszan ihre Gedenkstätte auf.

Das Neumannkreuz in der Unteren Au neben dem Hochstand, erinnert an den

Bauern und Jäger Herrn Johann Neumann. Sein Tod konnte nicht geklärt werden,

man vermutet einen Jagdunfall.


 

Kiegerdenkmal - Gemeinde Probstdorf

 

Kriegerdenkmäler sind Erinnerungstätten.  Aber nicht an Helden, so wie man früher sagte, sondern für junge Männer die man in den Tod gehetzt hat,   ... für Gott, Kaiser, Führer und Vaterland, mussten sie meist-, nicht freiwillig, in den Krieg ziehen.  Viele von Ihnen waren  als Krüppel  nach Hause gekommen, und 41 Probstdorfer bleiben am Feld der Ehre zurück, - wie es so schön heißt.

 

Gleich der Erste, an der Gefallenentafel, ist der Probstdorfer Gemeindearzt  Dr. Hans Böse. Er läst sein Leben für

sein Heimatland  am hl. Abend, des Jahres 1917, in Russland,  ... als hätte man ihm in Probstdorf nicht gebraucht!

 

 

Dieses Denkmal sollten für kommende Genarationen ein Mahnmal sein.

 

 

Die Tafeln der Männer, die um ihre Jugend gebracht hatte, und dazu noch mit dem Leben bezahlen mussten.

 

Beschreibung des Denkmales, und die Erweiterung mit der 2. Tafel nach dem 2. Weltkrieg


 

        Bienenstock - Hl. Karl Borromäus

 

Dieser hl Karl Borromäus steht im  museumORTH und kommt aus Probstdorf 1880

Das Einflugloch liegt im Herzbereich über der linken Hand.

Leider wissen wir nicht viel mehr darüber ...

Unsere Tipps für Heimatmusen ...    

 


museumORTH

 

Im Herzen des Nationalpark Donau-Auen liegt Schloss Orth an der Donau.

 

Im  2. Stock des Schlosses, wo vor 50 Jahren noch Getreide gelagert wurde, befindet sich seit 2007 das museumORTH. Auf einer Fläche von
 700 m² stellt es die Geschichte von Orth an der Donau und seiner Umgebung auf eindrucksvolle Weise dar: mit künstlerischen Mitteln werden die regionalen Wurzeln und kulturellen Relikte neu definiert.
Das Museumsprogramm verfolgt drei Themenschienen: 
Regionalkultur, Renaissance-Juwel
Schloss Orth und Gegenwartskunst.

E-Mail: museum@schloss-orth.at oder info@orth.at

Das museumORTH lädt ein zum sprichwörtlichen Blättern in der Zeit der Marktgemeinde Orth a. d. Donau!

Das Museum befindet sich im Orther Schloss, im 2. Stock auf einer Fläche von rund 700 m2. Die Grundidee für das museumORTH ist die Installation eines dorfgemeinschaftlichen "Fotoalbums" als Nachschlagewerk für alle Generationen und Interessenten.
Die Rauminszenierung verfolgt das Prinzip eines visuellen Informationsmediums, gleichsam als räumliches "Fotomagazin".

Der Großteil des Schlosses ist barrierefrei. Es ist ein Lift vorhanden und im 2. Stock gibt es einen Treppenlift.
Im museumORTH gibt es einen kleinen Bereich, der aufgrund des historischen Gebäudeschutzes nicht mit Lift erreichbar ist.

Auch für Kinder gibt es viel zu sehen.

Im Nordwestturm werden regelmäßig neue Ausstellungen gezeigt.

Öffnungszeiten:
Achtung, aktuell geänderte Öffnungszeiten!
Ab 1. Juli 2020 bis auf Weiteres Mo-Fr 10-18 Uhr,
Sa, So und Feiertage 9-18 Uhr
Kontakt: Tel. +43 2212/35 55

Führungen:
Gruppenführungen nach Anmeldung jederzeit möglich

Information und Anmeldung:
Tel: 0676/564 27 67, 02212/2208, 02212/3555
E-Mail: museum@schloss-orth.at oder info@orth.at


 

 Das Heimatmuseum in Groß-Enzersdorf    

 

         

 

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Bereits um 1930 gab es in Groß-Enzersdorf einen Vorläufer des heutigen Museums. Die Sammlung blieb allerdings wegen Raumnot bis nach dem 2. Weltkrieg deponiert und ging verloren. 1957 wurde der Verein für Heimatkunde und Heimatpflege Groß-Enzersdorf gegründet. Sein Ziel, ein Heimatmuseum aufzubauen, konnte 1974 mit der Einrichtung von zwei Räumen im Rathaus von Groß-Enzersdorf realisiert werden.

 

 

Das Heimatmuseum ist im Rathaus untergebracht, in welchem die Geschichte Groß-Enzersdorfs, anschaulich dargestellt, nachempfunden werden kann. Hier ist auch ein Modell des mittelalterlichen Encinesdorfs zu sehen, und Exponate von den Anfängen vor über 1000 Jahren bis heute. Es wird vom Heimatverein betreut, der regelmäßig Vorträge und Sonderausstellungen organisiert.
 
Der Besuch des Heimatmuseums ist kostenlos.
Nähere Informationen erhalten Sie unter der Tel. 0676/ 511 46 10 bei Obfrau Dr. Christianne Slomka.

 

Heimatmuseum Groß-Enzersdorf

2301 Groß-Enzersdorf, Rathausstraße 5

Tel. +43 2249 2314;

E-Mail:   gemeinde@gross-enzersdorf.gv.at

www.heimatverein-grossenzersdorf.at
 

 

Der Besuch des Heimatmuseums ist kostenlos.
Nähere Informationen erhalten Sie unter der

Tel. 0676/ 511 46 10 bei Obfrau Dr. Christianne Slomka.

Heimatmuseum Groß-Enzersdorf

 

2301 Groß-Enzersdorf, Rathausstraße 5

 

Tel. +43 2249 2314;

 

E-Mail: gemeinde@gross-enzersdorf.gv.at

 

www.heimatverein-grossenzersdorf.at
 

 


Weitere  Tipps:

 

Museumsdorf Niedersulz / Weinviertel Nö.

Museumsdorf Mönchhof / Seewinkel Bgl.