3. Ortsausschuss Probstdorf


3. Ortsausschuss - Natur im Garten


... die ersten Erfolge  "Natur im Garten",   am Rodelhügel in Probstdorf ...

... Themen im Dorf ...

... ROUNDUP (Gift) ist am Friedhof nicht notwendig, weg von Stein- und Kieselwegen ...


 

„Natur im Garten“

 

Ab 2021 ist Probstdorf bei der Aktion des Landes Niederösterreich und

der Stadtgemeinde Gr-Enzersdorf  "NATUR im GARTEN"

mit dabei. Auf großen Grünflächen werden zum Teil Blumenwiesen entstehen.

 

„Natur im Garten“ ist eine vom Land Niederösterreich getragene Bewegung, welche die Ökologisierung von Gärten und Grünräumen in Niederösterreich und über die Landesgrenzen hinaus vorantreibt. Die Kernkriterien der Bewegung „Natur im Garten“ legen fest, dass Gärten und Grünräume ohne chemisch-synthetische Pestizide und Dünger und ohne Torf gestaltet und gepflegt werden.

 

So kommt mehr Leben auf den Friedhof! - (NÖ-Natur im Garten)

Smaragdeidechse im Buchs: Sie frisst nicht nur Zünsler!Der besorgniserregende Artenschwund in Europa, gerade in den mitteleuropäischen Staaten, ist mit Sicherheit eng mit dem Einsatz verschiedenster Pestizide verknüpft. Wenn die seltenen Tiere, Pflanzen oder Pilze auch nicht direkt geschädigt werden, so führen aus­geräumte Landschaften und die übermäßige Verwendung von Unkrautvernichtungsmitteln aufgrund von Nahrungsmangel und Habitat­zerstörung zu einem weiteren Rückgang der ohnedies gefährdeten Arten.Durch den Verzicht auf Pestizide und die Verwendung organischer Dünger leisten manche Gemeinden schon heute einen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung der Bio­diversität.

 

Würden zusätzlich noch strukturelle Nischen und Biotope geschaffen, wäre das für seltene Pflanzen und Tiere, aber auch für die Bevölkerung sicherlich ein Gewinn. Warum nicht ein Projekt starten, an dem sich auch engagierte BürgerInnen beteiligen? Allein das Aufhängen von Nistkästen bringt schon viel.In Europa gibt es mehrere Projekte, die sich mit diesem Thema befassen. So hat etwa das „European Christian Environmental Network“ die Broschüre „Gesegnete Vielfalt ....“ heraus­gegeben.www.ekd.de/agu/download/gesegnete-vielfalt-ecen-agu-zweite-fassung.pdf Die evangelische Kirche in Deutschland hat eine feine Umweltseite: www.ekd.de/agu/themen/biologische_vielfalt.html Und die evangelische Landeskirche Hannover zeichnet ökologisch gepflegte Friedhöfe mit dem „Grünen Hahn“ aus. Wien und andere größere Städte in Österreich fördern ebenfalls die Biodiversität auf Fried­höfen.

 

 

Die Wiener Stadtwerke z.B. informieren, was wo geschieht.Eine wunderbare Übersicht über die verschie­denen Möglichkeiten hat die Naturschutz­akademie NRW zusammengestellt: www.nua.nrw.de/themen/ausserschulische-bildung/handeln-fuer-die-schoepfung/inhaltsverzeichnis/ in einer intensiven, landwirtschaftlich gepräg­ten Kulturlandschaft könnten Gemeinden und Städte Voraussetzungen für Rückzugsmöglich­keiten und die Ausbreitung gefährdeter Arten schaffen. Bereits jetzt gehen Ökologen davon aus, dass in bewohnten Gebieten oft mehr Vielfalt herrscht als in der sie umgebenden Natur.Friedhöfe sind grüne Inseln inmitten bebauter und versiegelter Flächen. Alte Bäume sorgen für Feinstaubfilterung und Kühle im Sommer, alte Strukturen in Mauern und Bäumen bieten Nistmöglichkeiten und als meist unversiegelte Fläche dienen Friedhöfe der langsamen Versi­ckerung und bringen so zusätzliche Kühlung an heißen Tagen.

 

So könnte es sein – und in größeren Städten ist das häufig so. Auf den Friedhöfen kleine­rer Gemeinden sind hingegen Kiesel, Marmor und Beton weit verbreitet. Gerade im Sommer können diese Orte zu einer Qual werden, denn kein Schatten, kein Grün lindert die Hitze – ein reichlich lebensfeindliches Umfeld für Mensch und Tier.Die sozialen Aspekte werden oft unterschätzt, ist doch der Friedhof nicht nur ein Ort, um sich an die Vorangegangenen zu erinnern, sondern vielmehr auch ein Platz des Zusammenkom­mens. Würden Friedhöfe durch Sitzmöglich­keiten und ansprechende Bepflanzung eher einem Friedpark gleichen, könnten soziale Kontakte besser geknüpft und erweitert wer­den. Auch für Tiere und Pflanzen ließen sich interessante Projekte gestalten. Weg also von Kieselwegen und hohem Arbeitsaufwand, hin zu Vielfältigkeit, Natur und ansprechenden Blühflächen. So kommt mehr Leben auf den Friedhof!

 

 

Natur im Garten“ ist eine Bewegung des Landes NÖ zur Förderung naturnaher und

umweltschonender Garten- und Grünraumgestaltung und -bewirtschaftung.

Teil der Bewegung ist die Vergabe von Fördermitteln in Form nicht rückzahlbarer

Beihilfen für Projekte die den Grundsätzen und Richtlinien von „Natur im Garten“

entsprechen, insbesondere für innovative Projekte von öffentlichem Interesse.

Hier geht es zur ökologischen Sonderförderung Klimagrüne Gemeinde.

 

 

Weitere Informationen

 

Auf der Homepage des Landes NÖ finden Sie weitere Infomationen zu Förderungen.

 

 

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Das Magazin

Wir senden Ihnen unser „Natur im Garten“ Magazin viermal jährlich
zu. Verpassen Sie keine Ausgabe und abonnieren Sie es hier.


Foto Wett­bewerb

ab 18. April 2021

Im Zuge unserer Blühwiesenaktion veranstalten wir einen Fotowettbewerb in Kooperation mit CEWE. Setzen Sie eine Blühwiese in Szene, laden Sie das Foto von 18. April bis 1. August 2021 hoch und gewinnen Sie tolle Preise von „Natur im Garten“ und CEWE!

 

MITMACHEN UND GEWINNEN!

 

Holen Sie Ihre eigene Blühwiese vor die Linse oder setzen Sie eine beliebige Blühwiese gekonnt in Szene. Ihre Fotos können Sie ab 18. April bis 1. August 2021 hochladen. Zudem haben Sie die Möglichkeit beim Publikumswettbewerb mitzumachen und für das schönste Foto abzustimmen. Einfach dafür auch unten auf den Button klicken. Das Blühwiesenfoto mit den meisten Likes gewinnt den Publikumsbewerb. Unsere Fachjury kürt eine/n fachlichen GewinnerIn. Die drei besten Fotos je Wertung können sich über tolle Preise von „Natur im Garten“ und CEWE freuen. Die schönsten Bilder des Fotowettbewerbs werden zudem auf der GARTEN TULLN ausgestellt und die Siegerehrung des Fotowettbewerbs findet im Herbst 2021 mit Landesrat Martin Eichtinger auf der GARTEN TULLN statt.

 

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